Zartes Kalbsschnitzel Wiener Art

Posted on November 19, 2025

Das Kalbsschnitzel Wiener Art ist ein Paradebeispiel für Eleganz in der Einfachheit. Die ‚Soufflé‘-Panade, die sich vom Fleisch abhebt, ist das Markenzeichen dieses Gerichts. Mit nur wenigen Zutaten entsteht ein unglaublich zartes und knuspriges Fleisch, das bei Groß und Klein beliebt ist.

🍽️ Ein Blick in die Geschichte des Gerichts

Das berühmte ‚Wiener Schnitzel‘ ist in Österreich gesetzlich geschützt und muss aus Kalbfleisch bestehen. Dieses Gericht, ob aus Kalb oder Schwein, wurde in Deutschland und Österreich zu einem der bekanntesten Gerichte überhaupt. Die panierte Zubereitungstechnik war ein Weg, Fleisch saftig zu halten.

⏱️ Rezeptübersicht

Vorbereitungszeit:
20 Minuten
Kochzeit:
10 Minuten
Portionen:
4

🛒 Zutaten für das perfekte Gericht

  • 4 Stück Kalbsschnitzel (aus der Oberschale)
  • 50 g Mehl
  • 2 Eier (verquirlt)
  • 100 g Semmelbrösel
  • Zum Braten Butterschmalz oder Pflanzenöl
  • Zum Servieren Salz und Zitronenspalten

📝 Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Kalbsschnitzel unter Frischhaltefolie sehr dünn klopfen.
  2. Die Schnitzel nacheinander in Mehl, dann in den verquirlten Eiern und zuletzt in Semmelbröseln panieren. Die Panade nur leicht andrücken.
  3. Reichlich Butterschmalz oder Öl in einer Pfanne erhitzen.
  4. Die Schnitzel bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun und knusprig braten (ca. 2-3 Minuten pro Seite). Dabei die Pfanne leicht schwenken (’schöpfen‘), damit das Fett die Panade umspült.
  5. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, sofort salzen und mit Zitronenspalten servieren.

🥗 Passende Beilagen und Serviertipps

Traditionell mit lauwarmem Kartoffelsalat, Preiselbeeren oder Salzkartoffeln servieren.

💡 Kochtipps und Tricks vom Chef

Verwenden Sie frische, trockene Semmelbrösel. Achten Sie darauf, dass das Fett heiß, aber nicht rauchend ist. Die Schnitzel immer einzeln oder zu zweit braten, um die Temperatur konstant zu halten. Nicht auf dem Teller stapeln!

Diese Rezepte könnten Ihnen auch gefallen

Schreibe einen Kommentar