Die berühmte schweizer Spezialität, adaptiert für die -Küche. Zartes Rindergeschnetzeltes in einer cremigen Pilz-Rahmsauce, abgeschmeckt mit einer Note von Senf – perfekt für besondere Anlässe oder ein festliches Alltagsessen.
🍽️ Ein Blick in die Geschichte des Gerichts
Ursprünglich aus der Schweiz stammend, eroberte dieses Gericht die deutschsprachigen Küchen im 20. Jahrhundert. Die traditionelle Version verwendet Weißwein, der hier durch eine aromatische Brühe ersetzt wird, ohne an Geschmackstiefe zu verlieren.
⏱️ Rezeptübersicht
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Portionen: 4
🛒 Zutaten
Für das Geschnetzelte:
- 600 g Rinderfilet oder -lende , in sehr dünne Streifen geschnitten
- 300 g braune Champignons, in Scheiben
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 200 ml Sahne
- 200 ml kräftige Rinderbrühe (halal)
- 100 ml Traubensaft (dunkel, ungesüßt) oder mehr Brühe
- 1 EL Mehl
- 2 EL Butter (oder Butterschmalz)
- 2 EL Öl
- 2 EL frisch gehackte Petersilie
Für die Würzung:
- 1 TL süßer Senf
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
📝 Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fleischstreifen mit Salz und Pfeffer würzen und leicht im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abschütteln.
- In einer großen Pfanne Butter und Öl stark erhitzen. Fleischstreifen portionsweise scharf anbraten (ca. 1 Minute pro Seite), sodass sie außen braun, innen rosa bleiben. Sofort herausnehmen.
- In derselben Pfanne Zwiebelwürfel und Pilzscheiben 5-6 Minuten anbraten, bis die Pilze gebräunt sind und ihre Flüssigkeit abgegeben haben.
- Mit Traubensaft (oder Brühe) ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Lorbeerblatt zugeben.
- Brühe und Sahne angießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce leicht cremig ist.
- Hitze reduzieren, Senf und Muskatnuss unterrühren. Fleisch mit jedem Saft zurück in die Sauce geben, nur noch erwärmen, nicht kochen.
- Lorbeerblatt entfernen. Mit Petersilie bestreut sofort servieren.
🥗 Passende Beilagen
Klassisch mit Rösti oder Bandnudeln. Auch Spätzle oder ein feines Kartoffelpüree sind hervorragende Begleiter.
💡 Kochtipps
Das Geheimnis liegt im scharfen, schnellen Anbraten des dünnen Fleisches. Nicht zu lange in der Sauce ziehen lassen, sonst wird es zäh. Für eine noch feinere Sauce kann 1 EL Crème fraîche untergerührt werden.