Straccetti sind hauchdünne Rindfleischstreifen, die blitzschnell in der Pfanne gebraten werden, bis sie zart und saftig sind. Sie werden auf frischem, würzigem Rucola angerichtet, mit großzügigen Spänen von Parmesan und einem Schuss Aceto Balsamico – ein Gericht, das in wenigen Minuten zubereitet ist und dennoch nach Festmahl aussieht.
🍽️ Ein Blick in die Geschichte des Gerichts
Straccetti (wörtlich „Fetzen“) stammen aus der römischen Küche und sind ein Beispiel für die einfache, aber elegante Cucina Romana. Das Gericht entstand wahrscheinlich aus der Notwendigkeit, kleine Fleischreste zu verwerten. Durch das dünne Schneiden und schnelle Braten bleibt das Fleisch zart. Die Kombination mit Rucola und Parmesan ist typisch für die Region Latium. Es wird oft als Hauptgericht oder als Vorspeise serviert. Der Kontrast zwischen dem warmen Fleisch, dem frischen Rucola und dem salzigen Parmesan ist perfekt. Dieses Rezept ist schnell zubereitet und ideal für ein Abendessen unter der Woche oder wenn Gäste kommen.
⏱️ Rezeptübersicht
- Vorbereitungszeit:
- 15 Minuten
- Kochzeit:
- 10 Minuten
- Portionen:
- 4
🛒 Zutaten für das perfekte Gericht
- 600 g Rinderfilet oder Rumpsteak
- 100 g, gewaschen Rucola
- 80 g, in Spänen Parmesan
- 4 EL Olivenöl
- 2 EL Aceto Balsamico
- 1 Knoblauchzehe
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
📝 Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Das Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden (am besten leicht angefroren).
- In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl mit der angedrückten Knoblauchzehe erhitzen. Die Fleischstreifen darin bei starker Hitze 2-3 Minuten scharf anbraten, dabei ständig wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Den Rucola auf einer Platte anrichten. Das heiße Fleisch darauf verteilen.
- Mit den Parmesanspänen bestreuen. Mit dem restlichen Olivenöl und dem Balsamico beträufeln. Sofort servieren.
🥗 Passende Beilagen und Serviertipps
Servieren Sie Straccetti mit knusprigem Brot oder als Vorspeise. Dazu passt ein trockener Rotwein (alkoholfrei) oder ein spritziger Rosé.
💡 Kochtipps und Tricks vom Chef
Das Fleisch muss wirklich hauchdünn geschnitten sein – fragen Sie beim Metzger, ob er es in der Aufschnittmaschine schneiden kann. Die Garzeit ist minimal, sonst wird es zäh. Verwenden Sie gutes Olivenöl und alten Balsamico.