Eine perfekte Kombination aus Süße und Würze macht diese Rinderrippchen zu einem echten Highlight vom Grill. Die Apfel-Ingwer-Marinade zieht tief in das Fleisch ein, während das langsame Schmoren für eine butterzarte Konsistenz sorgt. Abgerundet wird das Gericht durch ein kurzes Angrillen, das den Rippchen eine herrliche Kruste und intensive Aromen verleiht. Ideal für besondere Anlässe oder ein gemütliches Grillfest.
⏱ Vorbereitung: 20 min | 🍳 Kochen: 215 min | 👤 4 Portionen | 📊 Mittel
Zutaten
- 1.5 kg Rinderrippchen (Short Ribs), ohne Knochen oder mit Knochen
- 250 ml Apfelsaft (naturtrüb)
- 100 ml Sojasauce (oder Tamari für glutenfrei)
- 3 EL Brauner Zucker
- 5 cm Frischer Ingwer, geschält und fein gerieben
- 4 Stück Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL Reisessig
- 1 EL Sesamöl
- 1 TL Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 0.5 TL Cayennepfeffer (optional)
- 1 TL Zwiebelpulver
- Nach Geschmack Salz
- Zum Garnieren Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- Zum Garnieren Sesamsamen
Zubereitung
- Vorbereitung der Rippchen und Marinade: Die Rinderrippchen bei Bedarf von der Silberhaut befreien und überschüssiges Fett trimmen. In einer großen Schüssel Apfelsaft, Sojasauce, braunen Zucker, geriebenen Ingwer, gehackten Knoblauch, Reisessig, Sesamöl, schwarzen Pfeffer, Cayennepfeffer und Zwiebelpulver gut vermischen. Die Rippchen in die Marinade legen, sicherstellen, dass sie vollständig bedeckt sind. Die Schüssel abdecken und die Rippchen mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen.
- Langsames Schmoren im Ofen: Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die marinierten Rippchen zusammen mit der gesamten Marinade in einen großen Bräter oder eine ofenfeste Form geben. Den Bräter fest mit einem Deckel oder Alufolie verschließen und für 2,5 bis 3 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist und sich leicht vom Knochen löst (falls mit Knochen verwendet).
- Vorbereitung der Glasur: Die Rippchen vorsichtig aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen. Die verbleibende Flüssigkeit in einen Topf abgießen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Flüssigkeit etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie auf etwa die Hälfte reduziert ist und eine leicht sirupartige Konsistenz als Glasur angenommen hat. Gelegentlich umrühren.
- Grillen der Rippchen: Den Grill auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen. Die geschmorten Rippchen direkt auf den heißen Grill legen. Jede Seite 3-5 Minuten grillen, dabei regelmäßig mit der reduzierten Glasur bestreichen, bis sie karamellisiert und leicht gebräunt sind. Achten Sie darauf, dass die Glasur nicht anbrennt.
- Ruhezeit und Anrichten: Die gegrillten Rippchen vom Grill nehmen und vor dem Servieren etwa 5-10 Minuten ruhen lassen. Dies ermöglicht es den Säften, sich im Fleisch zu verteilen, was die Zartheit weiter verbessert.
- Servieren: Die zarten Rinder-Grillrippchen auf einer Servierplatte anrichten, mit frischen Frühlingszwiebelringen und Sesamsamen bestreuen und sofort servieren. Perfekt mit Reis oder einem frischen Salat.
Nährwertangaben
Kalorien: 650 kcal | Protein: 50g | Fett: 40g | Kohlenhydrate: 25g
FAQ
Warum muss ich die Rippchen zuerst schmoren?
Das langsame Schmoren im Ofen ist entscheidend, um die Rinderrippchen butterzart zu machen. Rinderrippchen sind von Natur aus fester als Schweinerippchen und benötigen eine längere Kochzeit bei niedriger Temperatur, um das Bindegewebe aufzubrechen und die gewünschte Zartheit zu erreichen, bevor sie auf dem Grill fertiggestellt werden.
Kann ich dieses Rezept auch ohne Grill zubereiten?
Ja, Sie können die geschmorten Rippchen statt auf dem Grill auch unter dem Backofengrill (Broiler) oder in einer sehr heißen Pfanne oder Grillpfanne fertigstellen. Bestreichen Sie sie dabei regelmäßig mit der Glasur, um eine schöne Karamellisierung und Kruste zu erhalten.
Wie lange kann ich die marinierten Rippchen im Kühlschrank aufbewahren?
Die Rinderrippchen können sicher bis zu 2 Tage in der Marinade im Kühlschrank aufbewahrt werden. Je länger sie marinieren, desto intensiver wird der Geschmack und desto zarter kann das Fleisch werden.