Türkische Pasta mit Isot-Hackfleisch und cremigem Joghurt-Topping

Posted on Juli 22, 2026

Dieses Gericht ist eine Hommage an die reichhaltige und aromatische Küche des südöstlichen Anatoliens. Die Kombination aus zartem Rinderhackfleisch, intensiver Tomaten-Paprika-Basis und der einzigartigen Würze von Isot (Urfa-Pfeffer) schafft ein tiefes Geschmackserlebnis. Das cremige Joghurt-Topping mit einer aromatischen Minz-Pul-Biber-Butter bildet einen frischen Kontrast und rundet das Gericht perfekt ab, wodurch es sowohl sättigend als auch unglaublich lecker ist.

⏱ Vorbereitung: 20 min  |  🍳 Kochen: 35 min  |  👤 4 Portionen  |  📊 Einfach

Zutaten

  • 400g Pasta (z.B. Penne oder Fusilli)
  • 300g Rinderhackfleisch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark (mild oder scharf)
  • 400g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1 TL Isot (Urfa-Chiliflocken)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/2 TL getrocknete Minze (für die Soße)
  • 1 TL Salz (oder nach Geschmack)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer (oder nach Geschmack)
  • 100ml heißes Wasser oder Gemüsebrühe
  • 200g Griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 1 Zehe Knoblauch (für Joghurt-Topping, optional), gepresst
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Pul Biber (türkische Chiliflocken)
  • 1/2 TL getrocknete Minze (für die Butter)
  • frisch Petersilie zum Garnieren (optional)

Zubereitung

  1. Die Pasta nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Abgießen und beiseitestellen.
  2. In einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Das Rinderhackfleisch darin bei mittlerer bis hoher Hitze krümelig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Die gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinzufügen und weitere 3-5 Minuten braten, bis die Zwiebel weich ist.
  3. Tomatenmark und Paprikamark zum Hackfleisch geben und unter ständigem Rühren etwa 2 Minuten mitbraten, um die Aromen freizusetzen. Die gehackten Tomaten, Isot, Kreuzkümmel, getrocknete Minze (für die Soße), Salz und Pfeffer hinzufügen. Gut umrühren und das heiße Wasser oder die Gemüsebrühe dazugießen. Die Soße zum Köcheln bringen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen entfalten.
  4. Während die Soße köchelt, das Joghurt-Topping zubereiten: Den griechischen Joghurt in eine kleine Schüssel geben. Falls gewünscht, die gepresste Knoblauchzehe und eine Prise Salz hinzufügen und gut verrühren.
  5. Für die scharfe Butter: In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist, Pul Biber und getrocknete Minze hinzufügen und kurz (ca. 30 Sekunden) darin anbraten, bis die Aromen aufsteigen. Nicht verbrennen lassen.
  6. Die gekochte Pasta zur Hackfleischsoße geben und gut vermischen, sodass die Pasta vollständig mit der Soße überzogen ist. Bei Bedarf nochmals kurz erhitzen.
  7. Die türkische Pasta auf Tellern anrichten. Jeweils einen großzügigen Löffel des Joghurt-Toppings daraufgeben und mit der heißen, scharfen Butter beträufeln. Optional mit frischer Petersilie garnieren und sofort servieren.

Nährwertangaben

Kalorien: 620 kcal  |  Protein: 35g  |  Fett: 28g  |  Kohlenhydrate: 60g

FAQ

Kann ich eine andere Fleischsorte verwenden?

Ja, Sie können anstelle von Rinderhackfleisch auch Lammhackfleisch verwenden, um einen noch authentischeren türkischen Geschmack zu erzielen. Achten Sie darauf, dass das Fleisch mager ist, oder lassen Sie überschüssiges Fett ab.

Ich finde kein Isot. Gibt es eine Alternative?

Isot hat einen einzigartigen, rauchig-fruchtigen Geschmack. Als Ersatz können Sie eine Mischung aus geräuchertem Paprikapulver und milden Chiliflocken (z.B. Aleppo-Pfeffer oder Cayennepfeffer, je nach gewünschter Schärfe) verwenden. Der Geschmack wird ähnlich, aber nicht identisch sein.

Kann ich dieses Gericht vegetarisch zubereiten?

Ja, Sie können das Rinderhackfleisch durch braune Linsen (ca. 200g getrocknet, gekocht) oder eine Mischung aus Pilzen und Walnüssen ersetzen. Die Kochzeit für die Soße muss dann eventuell angepasst werden, da pflanzliche Alternativen weniger Bratzeit benötigen.

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