Dieses herzhafte, vegane Süßkartoffel-Curry ist pure Komfort-Food auf pflanzlicher Basis. Die natürliche Süße der Süßkartoffel harmoniert perfekt mit der Würze der Currypaste und der Cremigkeit der Kokosmilch. Angereichert mit proteinreichen Kichererbsen und frischem Spinat ist es eine vollwertige, nahrhafte und absolut köstliche Mahlzeit in einer Schüssel.
🍽️ Ein Blick in die Geschichte des Gerichts
Curries haben ihre Wurzeln in der indischen Küche, wurden aber in unzähligen regionalen Varianten auf der ganzen Welt adaptiert. Vegane Curries sind dabei keine moderne Erfindung, sondern haben in Indien eine lange Tradition in bestimmten religiösen und philosophischen Gemeinschaften (z.B. im Jainismus), die auf tierische Produkte verzichten. Die Süßkartoffel, ursprünglich in Südamerika beheimatet, ist heute weltweit verbreitet und wird besonders in der asiatischen und afrikanischen Küche geschätzt. Ihre Verwendung in einem thailändisch inspirierten Curry stellt eine wunderbare Fusion dar, die sowohl Geschmack als auch Nährstoffe in den Vordergrund stellt. In Deutschland spiegelt dieses Rejekt den starken Trend zur pflanzenbasierten Ernährung wider, die nicht auf Genuss verzichten möchte, sondern ihn durch kreative Kombinationen neu entdeckt.
⏱️ Rezeptübersicht
- Vorbereitungszeit:
- 15 Minuten
- Kochzeit:
- 25 Minuten
- Portionen:
- 4
🛒 Zutaten für das perfekte Gericht
- 600 g Süßkartoffeln (geschält, gewürfelt)
- 1 Dose (400g) Kichererbsen (aus der Dose, abgetropft)
- 2 EL Rote Currypaste (vegan prüfen)
- 1 Dose (400 ml) Kokosmilch (vollfett)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 Zwiebel (gewürfelt)
- 100 g Babyspinat
- 1 EL Ingwer (gerieben)
- 2 Knoblauchzehen (gehackt)
- 2 EL Kokosöl oder Rapsöl
- Saft 1 Limette Limettensaft
- nach Geschmack Salz
📝 Schritt-für-Schritt-Anleitung
- In einem großen Topf oder Wok das Öl erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
- Die Currypaste zugeben und unter Rühren 1 Minute anbraten, bis es duftet.
- Die gewürfelten Süßkartoffeln hinzufügen und gut mit der Paste vermengen.
- Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und abgedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind.
- Die abgetropften Kichererbsen und den Spinat unterheizen. Nochmals 5 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen und die Kichererbsen heiß sind.
- Mit Limettensaft und Salz abschmecken. Heiß servieren.
🥗 Passende Beilagen und Serviertipps
Servieren Sie das Curry mit Basmatireis oder Quinoa. Frische Korianderblätter, geröstete Cashewkerne oder Kokosraspeln eignen sich hervorragend als Topping.
💡 Kochtipps und Tricks vom Chef
Für eine extra Portion Gemüse können Brokkoli-Röschen oder Blumenkohl in den letzten 10 Minuten der Garzeit hinzugefügt werden. Die Schärfe lässt sich durch die Menge der Currypaste steuern. Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch intensiver.